Film & TV
15.04.2014

Steve Jobs – Fincher wegen zu hoher Forderungen raus?

Es ist wohl eine Tatsache, dass Regisseur David Fincher nicht zu den günstigsten Regisseuren seiner Branche zählt, doch bei der Steve Jobs Biopic scheint er es nun übertrieben zu haben.

Dabei fing eigentlich alles ganz gut an. Mit David Fincher, Aaron Sorkin und Scott Rudin war ein wichtiger Bestandteil des The Social Network Teams wieder vereint und eine perfekte Grundlage, um eine solide Steve Jobs Biopic zu kreieren. Angeblich wurde das Team nun wieder aufgesprengt, denn Sony Pictures sucht angeblich nach einem Ersatz-Regisseur.

Steve Jobs - David Fincher als Regisseur

Grund dafür ist angeblich die unerhört hohe Honorarforderung von Fincher. So soll er gleich mal einen Vorschuss von 10 Millionen Dollar gefordert haben sowie die Kontrolle über die Werbemaßnahmen zum Film. Dies wurde ihm letztmalig im 2011er Streifen Verblendung zugestanden, welches zu einigen obskuren Entscheidungen führte.

Eine der Quellen findet das Gehabe von Fincher unangebracht:

Das ist einfach lächerlich. Es geht hier schließlich nicht um einen Transformers oder Captain America Film. Es geht hier um die Qualität und nicht den puren Kommerz. Er sollte entlohnt werden, wenn der Film erfolgreich ist, und nicht im Vorfeld.

Gut, ob es sich bei der Verfilmung von Steve Jobs und seinem Apple Konzern in gewisser Weise nicht auch um Kommerz dreht, lassen wir mal dahin gestellt. Als Philanthrop und Umweltschützer trat er zumindest weniger in Erscheinung. Nachdem Sony Pictures also nun im Jahr 2013 einige Millionen-Flops in die Kinos gebracht hatte, zeigt man sich hier weniger ausgabefreudig, als früher. Natürlich wäre es möglich, dass die Verhandlungen mit Fincher wieder aufgenommen werden. Hierbei müsste er allerdings seine Forderungen deutlich zurückschrauben.

Gelesen auf Hollywoodreporter

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