Allgemein
19.02.2014

Bundesnetzagentur: Provider abgestraft

Der Wechsel des Netzanbieters geht nicht immer reibungslos von statten, langfristige Versorgungsunterbrechungen sorgen seht oft für Frust und Ärger. Im vergangenen Jahr gingen deshalb tausende Beschwerden bei der Bundesnetzagentur ein. Einige Provider sind ihren Pflichten beim Anbieterwechsel zum Nachteil der Verbraucher nicht nachgekommen.

Endkunden sollen vor langwierigen Ausfällen beim Anbieterwechsel geschützt werden. Die Unterbrechung darf nicht länger als einen Kalendertag andauern. Der Gesetzgeber nimmt dabei nicht nur den neuen, sondern auch den alten Anbieter in die Pflicht, alle Vorkehrungen für einen weitestgehend unterbrechungsfreien Wechsel zu treffen

Die Bundesnetzagentur leitete gegen drei Provider, welche in der Vergangenheit mehrfach gegen die Regelungen verstoßen haben, Verfahren ein und verhängte nun Bußgelder in einer Gesamthöhe von  225.000 Euro (75.000 Euro je Fall). Die Obergrenze bei derartigen Verstößen liegt bei 100.000 Euro, da aber die betroffenen Unternehmen sich für effizientere Wechselprozesse einsetzen, fällt das Bußgeld geringer aus. Darüber hinaus sind Verfahren gegen weitere Anbieter eingeleitet worden, die ebenfalls gegen die Regelungen verstoßen haben.


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