Games
26.08.2013

Unser Ersteindruck zum F2P Command & Conquer

Michael und ich sind seit Ewigkeiten Fans der Command & Conquer Reihe und freuten uns sehr darauf die Alpha Version des nächsten Command and Conquer hier auf der Gamescom anzuspielen. Nach mehreren Partien wird es Zeit eines Fazit anhand der ersten Erfahrungen zu ziehen. Ob es an die alten Teile heranragt?

Die Command & Conquer Trailer

Bevor man effektiv das Spiel sieht und testen darf, werden einem erstmal einige Trailer gezeigt. Die meisten davon kannten wir schon und waren bereits auf der E3 oder gar im Vorfeld zu sehen, doch es gab ebenfalls neues Material, wie zum Beispiel einen Trailer der die drei Fraktionen Asia-Pacific Alliance (APA), European Union (EU) und Global Liberation Army (GLA) genauer beschreibt und deren Ausrichtung:

Asia-Pacific Alliance (APA)

Die APA ist ein Zusammenschluss von China, Asien und einige Staaten aus dem Pazifik. Sie haben die Vorherrschaft an sich gerissen und setzen vor allem auf große Armeen und Panzer. Natürlich ist dort besonders der Overlord Panzer zu nennen, der ebenfalls wie in Generals wieder mit dabei ist.

European Union (EU)

Die European Union hat den Krieg verloren und sich gesammelt um mit High Tech Entwicklungen zurückzuschlagen. So setzt man hier auf hochentwickelte Panzer, ausgestattet mit neuartigen Waffensystemen, wie die Rail Gun, um sich so erneut einen Namen zu machen und den Kriegsverlust vergessen zu machen.

Global Liberation Army (GLA)

Die Global Liberation Army ist wieder ein Zusammenschluss verschiedener terroristischer Gruppen und hat alte Waffensysteme „recycelt“ und optimiert. So haben Sie nun auch ausgediente Hubschrauber für den Luftkampf im Arsenal und können nun zum ersten mal auch im Luftkampf „mitmischen“.

Command & Conquer 2013

Das Spiel

Nachdem wir die Trailer gesehen haben, ging es weiter zum Spiel. Wir hatten jeweils 20 Minuten Spielzeit und es gab ein „1 versus 1“ Spiel gegen die KI. Ein Multiplayermodus war nicht verfügbar, doch um das Spiel zu sehen war es schonmal ein Anfang.

Man beginnt klassisch mit einem Ressourcensammler, der entsprechenden Support Station und einem Baufahrzeug. Damit muss man dann wie gewohnt seine Basis aufbauen, eine Armee zusammenstellen und seinen Gegner ausradieren. Die Steuerungseinblendungen und Handling sind gewohnt und intuitiv – kleine Optimierungen kommen zum Einsatz. Man findet sich sofort zurecht, man blieb also dem Großteil des klassischem Command & Conquer Steuerungssystem treu. Wir konnten so schnell unsere Basen aufbauen, eine Armee erstellen und die Karte erkunden.

Command & Conquer Screenshot

Dort sind nun alle Gebäude auf der Map zerstörbar oder dienen als Schlupfloch für die Infanterie. Auch die Animationen, wenn Gebäude beschossen werden, sind sehr schön anzusehen und passen zum neuen „Look & Feel“ in Command & Conquer. Wie wir erfahren haben ist auch geplant, dass herabfallende Gebäude beziehungsweise Gebäudeteile den umrumstehenden Einheiten Schaden hinzufügen. Doch das ist noch ein Wunschfeature der Entwickler und wird vielleicht kommen. Was aber auf jeden Fall im Spiel sein wird ist, dass man anhand der Schäden des Gebäudes sehen kann, aus welcher Richtung es beschossen wurde und kann so Rückschlüsse auf den Standort des Gegners ziehen.

Es wurde ebenfalls kurz was zum geplanten Weg in Punkto Free to Play gesprochen. Und zwar soll man gegen Geld nur die Chance bekommen schneller XP zu sammeln und die Einheiten und Gebäude optisch an seine Wünsche anzupassen. Es wird keine Option geben Generäle oder Einheiten zu kaufen, die sonst niemand hat. Somit sollte es kein „Pay to Win“ Spiel werden.

Nun zum Abschluss noch kurz Kommentare und Gedanken zum neuen Command & Conquer:

Michael

Jahrelang habe ich C&C förmlich gesuchtet und einen sehr großen Teil meiner Freizeit mit dem ersten Generals-Ableger verbracht. Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen. Zu Anfang noch etwas ungewohnt, kam im zweiten Spiel schnell das alle Feeling auf und ich fand mich recht schnell im Spiel zurecht. Allerdings kann und will ich anhand von ein paar Einzelspieler-Partien kein endgültiges Fazit ziehen und kann nur so viel sagen: Ich freue mich mehr zu Gesicht zu bekommen!

Marcus

Also meine Erwartungen an ein neues Command & Conquer wurden für den Einzelspieler Part erfüllt und ich freue mich sehr darauf die erste Multiplayer Partie zu spielen. Aber zurück zur Wertung, denn es kam sofort der alte Flair auf und man fühlte sich sofort Zuhause. Während man bei der ersten Partie noch mehr die neue HUD & Steuerung verinnerlichte ging es ab der zweiten Partie schon schneller von der Hand und man fand sich wieder zuruchte. Ich hätte gerne mehr vom Spiel gesehen, mehr Generäle angespielt und eine 1 vs. 1 Partie gegen Micha, aber mehr war leider nicht drin. Aber ich bin schonmal beruhigt, denn nach diesem Eindruck dürfte es zumindestens kein Flop werden.


Über Marcus
Neben der technischen Überwachung & Programmierung von RIGGED ist Marcus auch gerne mal bereit neue Hardware & Technik zu testen oder sein Statement zu Racing & RTS Spielen zum Besten zu geben.

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