Film & TV
26.05.2014

3/3: Die 24 aktuell besten Serien im Fokus

Puh, das waren ja schon einige Serien, die wir euch präsentieren durften. Aber keine Zeit zum Verschnaufen. Es geht Schlag auf Schlag weiter mit unserer Reise durch die Welt der Serien-Geheimtipps. Mit einer gewissen Absicht wurden die Serien etwas durcheinander gewürfelt, damit keine Langeweile aufkommt beim Lesen. Viel Spaß mit der Review der letzten acht Serien.

Beauty and the Beast

Beauty and the Beast

Herbst 2003, Catherine Chandlers (Kristin Kreuk) Auto springt nicht an, also ruft sie ihre Mutter an, damit diese ihr hilft. Als Mrs. Chandler dort ankommt, wird sie überfallen und von zwei Unbekannten dabei ermordet. Ihre Tochter muss diese Tragödie mit ansehen und flüchtet vor den zwei Maskierten in einen nahe gelegenen Wald. Dort wird sie von einem mysteriösen Wesen gerettet und in Sicherheit gebracht wird.

Im Jahre 2012 arbeitet Catherine beim “New York Police Department” und die Albträume lassen sie immer noch nicht richtig schlafen. Des Weiteren macht auch ihre Schwester Heather (Nicole Anderson) ihr das Leben nicht unbedingt leichter. Als eines Tages Catherine und ihre Kollegin Tess Vargas (Nina Lisandrello) bei einem Einsatz die Leiche von Ashley Webster, einer Moderedakteurin,, genauer untersuchen, finden sie an ihr Fingerabdrücke eines Kollegen: Vincent Keller, dieser soll aber eigentlich bei einem vermeintlichen Einsatz umgekommen und schon seit längerer Zeit Tod sein. Während der Ermittlungen kommt heraus, dass Ashley Webster von einer Geliebten ihres Mannes vergiftet wurde. Und somit ist Vincent nicht mehr der Mörder, sondern wollte nur helfen. Warum Vincent seinen Tod vorgetäuscht hat, wird im Laufe der Serie weiter erörtert.

Fazit:

Jeder wird bemerkt haben, dass es sich hierbei um eine Neuverfilmung der bereits 1987 erschienene Serie “Die Schöne und das Biest”, mit Linda Hamilton und Ron Perlman in den Hauptrollen, handelt. Allerdings alles etwas aufgepeppt, moderner und düsterer. Im Grunde also an die heutige Zeit angepasst. Dennoch macht es Spaß, die Serie anzusehen, abgesehen von der Liebelei. Aber wie sollte ich als Mann auch anders Urteilen? Ich brauche so etwas schlichtweg nicht …


Mob City

Mob City

Das Buch “ L.A. Noir: The Struggle for the Soul of America´s Most Seductive City” erzählt die wahre Geschichte, der in den 1940er und 1950er Jahren tobenden Konflikte zwischen der Polizei und den kriminellen sowie skrupellosen Elementen dieser Stadt. Auf der Seite der Polizei steht der Cief William Parker (Neal McDonough) mit aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrenden Veteranen, die nicht mit ansehen wollen, wie ihre Heimatstadt vom Verbrechen zerstört wird. Auf der Seite der “Mobster” steht der Gangsterboss Mickey Cohen (Jeremy Luke), welcher versucht, um jeden Preis, die Kontrolle über Los Angeles zu erringen. Jahrzehntelang bekriegen sie sich auf offener Straße.

Fazit:

Der Cast dieser Serie lässt einiges erwarten. Genau so die Zusammenstellung dieser Stars in einer Serie. Viele werden sagen, das sie diese Leute schon gemeinsam gesehen haben auf der Leinwand. Und bei vielen ist das der Fall, denn Jon Bernthal und Jeffrey DeMunn waren schon zusammen bei The Walking Dead unterwegs. Was auch nicht sonderlich verblüfft, da Frank Darabont Mob City produzierte, welcher auch schon “The Walking Dead” in Szene setzte. In gewohnter Manier schießen sich die Leute über den Haufen, und das sogar sehr gut in Szene gesetzt. Drogen, Glücksspiel, Erpressung und Prostitution sind das Geschäft der “Mobber” und dass setzen sie mit allen Mitteln durch.


Intelligence

Intelligence

Das U.S. Cyber Command ist eine militärische Behörde, welche sich unter anderen mit den Möglichkeiten der elektronischen Kriegsführung beschäftigt. Also bastelt der erstklassige Computerneurowissenschaftler, Doktor William Crispin (John Billingsley), einen Mikrochip, welcher dem ehemaligen Mitglieds der Navy Seals und engagierten Geheimdienstmitarbeiter Gabriel Black (Josh Holloway), eingepflanzt wird. Dadurch erhält er Zugang zum gesamten elektromagnetischen Spektrum. Dieses Netzwerk ermöglicht ihm alle Menschen, die er sieht mit einer Datenbank abzugleichen, um eventuelle Straftaten nachzuweisen. Um ihn herum erstellt das Cyber Command ein komplettes Team aus Agenten, um Anschläge auf Präsidenten und Attentate auf der ganzen Welt aufzuklären.

Fazit:

Beim Plot dieser Serie denkt man automatisch an eine Mischung aus Frankenstein, Mission Impossible und James Bond. So erklärte es die Schauspielerin Megan Ory, passend in einem Interview, zu der Serie. Die Figur des Gabriel Black wirkt etwas sehr inszeniert und arrogant, was einem die Laune an Intelligence vermiesen kann. Dennoch ist der Inhalt neu und frisch und es macht unheimlich Spaß, den beiden Hauptprotagonisten bei ihren kleinen Sticheleien untereinander zuzuschauen.


Orphan Black

Orphan Black

In Orphan Black (zu Deutsch: Schwarze Waise) geht es um Sarah Manning (Tatiana Maslany), eine “Überlebenskünstlerin” mit einer sehr düsteren Vergangenheit. Sie sieht mit an, wie eine Frau Selbstmord begeht und erkennt in dem Moment, dass diese beiden sich sehr ähnlich sind. Da Sarah aber kein richtiges Zuhause oder aber Geld hat, nimmt sie kurzerhand die Identität der Toten an und lebt fortan das Leben weiter. Während sie gezwungen ist, eine Polizistin zu mimen, entdeckt sie, dass die tote Frau ihr Klon war und das es davon noch mehr gibt. Natürlich macht Sarah sich auf die suche nach den anderen Klonen und versucht Antworten herauszufinden, warum es sie überhaupt gibt. Allerdings muss sie sich beeilen, denn ein Auftragskiller ist auf ihren Fersen und versucht alle Klone aus zulöschen.

Fazit:

Auch wenn diese Serie stark an “Die Insel” mit Ewan McGregor und Scarlett Johannson erinnert, ist sie etwas komplett anderes. Besser, neuer und rasanter kommt Orphan Black daher. Selbstverständlich auch mit einer kleinen Liebesgeschichte, um das Ganze etwas abzurunden. Und ich muss sagen, dass auch der Cast toll ausgewählt wurde. So stellt man sich die Personen tatsächlich vor, die so etwas erleben.


Hemlock Grove

Hemlock Grove

Ein kleines Städtchen irgendwo im Nirgendwo. Diese Kleinstadt beherbergt eine Menge dunkler Geheimnisse. Als eines Tages ein junges Mädchen ermordet aufgefunden wird, versucht der Sheriff schnell den Mord aufzuklären. Hierbei stößt er auf einige Unstimmigkeiten, die sich auf eine in der Nähe befindliche Biotech-Firma beziehen. Es werden zwei Hauptverdächtige ausfindig gemacht, Peter Rumancek (Landon Liboiron) und Roman Godfrey (Bill Skarsgard). Alleine schon aufgrund ihrer Eigenartigkeiten, die sie an den Tag legen, ermittelt der Sheriff stärker in ihre Richtung. Diese Beiden sind unschuldig und versuchen den wahren Mörder zu finden. Dabei kommen sie sich näher, als sie eigentlich möchten. Denn jeder von ihnen hat auch seine Geheimnisse, die sie um jeden Preis verstecken möchten.

Fazit:

Schauspieler, wie Famke Janssen und Dougray Scott runden diese Serie noch ab, damit sie auch erfolgreich wird. Aber ihnen gebührt der Lob nicht alleine. Nicht zuletzt, weil unsere beiden Hauptcharaktere Roman und Peter Glanzleistung bringen. Roman ist etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber nach 2-3 Folgen legt sich das auch wieder und man freut sich auf jede weitere Folge, dieser düster und geheimnisvoll in Szene gesetzten Serie.


True Detective

True Detective

Im Jahr 2012 taucht eine Leiche auf, die ähnlich drapiert wurde wie schon die 1995 ermordete Prostituierte Dora Lang. Also werden die zwei ehemaligen Mordermittler, Rust Cohle (Matthew McConaughey) und Martin Hart (Woody Harrelson), wieder hinzu gezogen, da sie damals schon den ersten Fall bearbeiteten. Bei Martin Hart handelt es sich um einen Mann, der rechtzeitig den Absprung geschafft hat und nun ein sehr respektables Leben führt. Nicht so Rust Cole. Rust hat kann man als Aussteiger betrachten, der komplett zerstört wurde. Völlig verwahrlost, drogenabhängig und stinkend sitzt er nun wieder im Verhörraum, allerdings auf der anderen Seite, denn die beiden Ermittler sollen lediglich helfen. So springt diese Serie fortan in beiden Zeitebenen der Morde hin und her.

Fazit:

Zwei Hollywoodstars machen ihren Job als Schauspieler. Brillant, denn man merkt, wie professionell diese beiden miteinander agieren. Leider wird man sie nur in der ersten Staffel zu sehen bekommen, da True Detective in jeder Staffel neu besetzt wird. Man darf also gespannt sein, wer als Nächstes eine hervorragende Leistung auf dem Bildschirm erbringen wird.


Black Sails

Black Sails

Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson wird so ziemlich jeder kennen. Black Sails setzt ungefähr 20 Jahre vorher an und ist ein Prequel zur Schatzinsel. Dabei geht es um Captain Flint (Toby Stephens), einem extrem blutrünstigen Freibeuter. Mit seiner Crew und dem Neuzugang John Silver (Luke Arnold), welcher 20 Jahre später als Long John Silver Geschichte schreiben wird, kämpft Captain Flint ums Überleben im Pirantenest New Providence Island. Auf der Insel leben Diebe, Prostituierte, Glücksjäger und eben auch Piraten. Unter all der Gewalt und Brutalität haben sie alle ideelle Vorstellungen, sind aber von allen Seiten von der Auslöschung bedroht.

Fazit:

Siehe da, Michael Bay kann nicht nur mit Maschinen umgehen, wie in Transformers. Nein, er kann auch mit sehr gut mit Piraten umgehen. Aber bitte nicht vergessen, das sich nicht um Fluch der Karibik handelt. Denn das Einzige was diese beiden gemeinsam haben, sind nur die Piraten. Denn in Black Sails geht es so brutal zur Sache, das Walt Disney sich im Grabe umdrehen würde. Wer also die ganz dunkle Seite der Piraten genauer betrachten möchte, dem kann ich diese Serie nur empfehlen.


Justified

Justified

Übersetzt heißt das Wort Justified Notwehr. Und in der handelt der Deputy U.S. Marshall Raylan Givens (Timothy Olyphant) sehr häufig. Denn nachdem er in Miami einen Auftragskiller dazu provoziert hat seine Waffe zu ziehen und ihn dann erschoss, muss er aus Sicherheitsgründen zurück nach Lexington in seinem Heimatstaat Kentucky. In Lexington leitet sein alter Mentor Art Mullen (Nick Searcy), das örtliche Marshall Büro. Raylan ist ein moderner Cowboy mit recht “rustikalen” Ermittlungsmethoden und einem leichten Hang zum Überschreiten seiner Regeln. Diese kann er auch sehr gut gebrauchen kann in seinem Heimatort Harlan County, da dort die Rednecks und skrupellosen Familienbanden mit ihrem gesetzlosen Treiben, so ziemlich jeden in Angst und Schrecken versetzen. Auch privat hat der U.S. Marshall noch einiges in seinem verhassten Heimatort zu erledigen. Wie zum Beispiel die Aufarbeitung seiner gescheiterten Ehe und das schlechte Verhältnis zu seinem Vater.

Fazit:

Die dort lebenden “Outlaws” und “Underdogs” bekommen es endlich mal mit gleicher Kraft zurück, was sie den Menschen antun. Denn Raylan Givens ist vom selben Schlag. Das gefällt den Zuschauern, denn nicht umsonst gibt es bereits 5 Staffeln und eine Sechste ist bestellt. Leider wurde mit der sechsten Staffel auch das Ende dieser Serie angekündigt. Ich könnte mir den ganzen Tag ansehen, wie die Hinterwäldler ihre Drogen kochen und Marihuana anbauen. Denn sie machen es so herrlich offensichtlich, dass kaum jemand dahinter kommt und wenn es denn mal so ist, dann wird die Person auf brutalste und widerlichste Art und Weise “entsorgt”. Des Weiteren kommt natürlich der Zynismus und Sarkasmus auch nicht zu kurz. Dumme Sprüche und ein Humor, den nur Enthusiasten mögen, fliegen einem hier um die Ohren, wie die Kugeln die Deputy Givens abfeuert.


Insgesamt haben wir uns jetzt 24 Serien angesehen und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Sei es eine Romanze, die sich im Krieg zwischen Gut und Böse ereignet, oder eben eine Schlacht unter Anwälten. Dann noch brutale Machtkämpfe zwischen Polizei und Gangstern in den 50er Jahren. Wie ihr seht, wird wirklich alles bedient und ihr habt eine ganze Weile zu tun, um alles anzusehen. Beinahe jede dieser Serien ist ein Akt an tollen Bildern und super Dialogen. Wir hoffen, dass ihr etwas findet, das eure Wartezeit verkürzen wird. Viel Spaß beim Serien suchten.

Über Michael
Artikel, Tests und die Kommunikation sind Aufgabenbereiche von Michael. Zudem ist sein Part das äußerliche Erscheinungsbild und die Vermarktung der Plattform.

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