Film & TV
24.05.2014

2/3: Die 24 aktuell besten Serien im Fokus

Wie versprochen, liefern wir euch heute den nächsten Teil unserer Reise durch die Welt der Underdog-Serien. Im letzten Artikel ging es bereits um acht verschiedene Serien, wie zum Beispiel Banshee, The Blacklist oder Low Winter Sun. Aber genug der Worte, lest einfach selber, was noch folgt.

The Millers

The Millers

Der Hauptdarsteller dieser Sitcom, Nathan Miller (Will Arnett) ist ein minder erfolgreicher Lokalreporter für das Fernsehen. Als dann noch seine Ehe in die Brüche geht, ist er dem Untergang geweiht. Eine ganze Weile versucht Nathan, die bevorstehende Scheidung vor seinen Eltern geheim zu halten, weil sie ihn für das erfolgreichere Kind halten. Als sie eines Tages dann doch davon erfahren, will sein Vater Tom  (Beau Bridges) dann auch die Scheidung von seiner Frau Carol (Margo Martindale, bekannt aus Justified und Tage des Donners). Denn wie sich heraus stellt, ist deren Ehe auch schon eine lange Zeit nicht mehr das, was sie einmal war. Also ziehen beide aus dem gemeinsamen Haus aus: Carol zu Nathan, Tom zu deren Tochter Debbie (Jayma Mays, bekannt aus die Schlümpfe 1 und 2) und ihrem Mann Adam.

Fazit:

Regisseur Greg Garcia werden einige Leute von Serien wie My Name is Earl oder Raising Hope noch kennen. Auch hier hat er ganze Arbeit geleistet, wobei er sich nicht auf der Straße auslässt, sondern die Sendung in einem Studio hat aufzeichnen lassen. Der Humor ist aber nach wie vor der gleiche und kann einem schon einmal einen heftigen Muskelkater im Zwerchfell bescheren.


House of Lies

House of Lies

Es geht hier um Unternehmensberater die Firmen, welche andere Menschen in den Ruin getrieben haben, ein gutes Image verschaffen und somit deren Manager nicht auf ihre Bonus Zahlungen verzichten müssen. Marty Kaan (Don Cheadle) ist Juniorpartner der Firma Galweather and Stearn. Seine skrupellose Arbeitsweise geht bis hin zur Spionage anderer Unternehmensberatungen. Auch vor der Firma, in der seine Ex-Frau arbeitet, macht er keinen Halt. Doch auch sie will ihren Ex schädigen, indem sie alles daran setzt, um Galweather and Stearn in den Abgrund zu stürzen. Des Weiteren ist da noch Martys Vater, Jeremiah, der pensionierte Psychologe, der einen positiven Einfluss auf Marty ausübt, oder es zumindest versucht. Unter anderem liegt ihm auch das Wohlergehen seines Enkels Roscoe sehr am Herzen. Und dann ist da noch die zielstrebige Jeannie Van Der Hooven (Kristen Bell), welche versucht im Unternehmen schnell aufzusteigen, aber immer wieder merkt, das sie an Marty nicht vorbei kommt.

Fazit:

Zynisch und erschreckend real, wird einem gezeigt, zu was Menschen in der Lage sind, um an mehr Macht und Geld zu gelangen. Drogen, Exzesse, fehlende Zwischenmenschlichkeit und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sind nur ein paar Punkte, die den Zuschauer schmunzeln oder stocksauer werden lassen. Auch hier muss kurz erwähnt werden, dass der Serien-Humor wirklich gut ist und hier ein wenig an Shameless erinnert. House of Lies spart an keinem der genannten Punkte, genauso wenig wie beim Champagner, mit dem man wieder mal einen eine zerstörte Existenz feiert.


Eastbound & Down

Eastbound & Down

Danny McBride alias Kenny Powers ist ein ehemaliger Baseball-Profi, welcher nach einer langen Erfolgsstory, durch Steroidmissbrauch ganz schnell weg vom Fenster ist. Demnach muss Kenny, da er massiv verschwenderisch ist, vorerst bei seinem älteren Bruder Dustin und dessen Frau Cassie und ihren 3 Kindern einziehen. Er wird als Sportlehrer an der örtlichen Highshool angeworben und trifft dort auf seine alte Jugendliebe April Buchanon (Katy Mixon, bekannt als Mollys Schwester aus Mike und Molly). Während er sich mit Drogen und Alkohol das Gehirn vernebelt, versucht er wieder in Major League Baseball zu gelangen.

Fazit:

„Eastbound & Down“ ist sicherlich keine Comedy-Serie für die Massen. Denn der sehr derbe Humor geht mitunter schon sehr unter die Gürtellinie. Des Weiteren ist Kenny eine arrogante und extrem selbstsüchtige Figur, die keinen politisch inkorrekten Spruch auslässt. Danny McBride ist ein Schauspieler, den man entweder liebt oder hasst. Und ich muss sagen: (Sorry dafür!) Fuck Yeah Kenny Powers!!


Ray Donovan

Ray Donovan

In Los Angeles lebt die Schauspieler-Elite von Hollywood, darunter erfolgreiche Sportler und sehr reiche Geschäftsleute – Ray Donovan (Liev Schreiber) ebenfalls. Er ist der Mann für sämtliche unangenehmen und pikanten Probleme eben solcher Promis. Egal, ob Mord oder Affären. Ray regelt alles schnell, diskret und unkompliziert. Denn er ist ein sogenannter Fixer und Trouble-Shooter. Als sein Vater Mickey (John Voight) unerwartet aus dem Gefängnis entlassen wird, beginnt seine Fassade zu bröckeln und er muss sich mit alten Geschichten, die zwischen ihm und seinem Vater stehen, rumschlagen. Und die haben es in sich, ganz klar das Ray Donovan zusehen muss, das er dabei seine Familie beschützt.

Fazit:

Liev Schreiber tut in dieser Drama-Serie genau das, was er am besten kann. Still und leise, sehr markant, den fiesen Haudegen raushängen lassen. Denn das macht den Charakter, den er verkörpert aus. Wir haben ihn bereits in zahlreichen Filmen gesehen, wie X-Men, Salt oder gar Repo Men. Und diese Rollen stehen ihm einfach. Wer wissen will, wie es bei Ray Donovan weiter geht, muss schon selber einen Blick in die Serie werfen. Denn jeder sollte sich zumindest eine Folge ansehen und dann entscheiden, ob er ihm weiter folgen möchte.


Longmire

Longmire

Die eigene Frau ist viel zu früh von einem gegangen und dann noch der Job als Sheriff im staubigen Absaroka County in Wyoming. Das kann einen gestandenen Mann verzweifeln lassen, so auch Walt Longmire (Robert Taylor). Sehr Altmodisch und zurückgezogen ohne Handy fristet er sein Dasein. Trotz einem Jahr der Trauer um seine Verstorbene Frau, versucht er nach wie vor seiner Arbeit, so gut es eben geht, zu verrichten. Einziger regelmäßiger Kontakt sind seine Tochter Cady (Cassidy Freeman) und ein seit Jahren guter Freund, der Cheyenne Henry (Lou Diamond Phillips), welcher eine Bar besitzt. Beruflich hat der alteingesessene Polizist auch so einige Probleme.

Der junge Deputy Branch Connally (Bailey Chase), will ihm den Rang als Sheriff ablaufen, Kollegin Victoria (Katee Sackhoff), die sich nach fünf Jahren in Philadelphia erst einmal in der Kleinstadt zurechtfinden muss und der etwas paddelige Ferg (Adam Bartley), der seinen Job nur aufgrund seines Vaters hat. Zu viert bilden die Beamten das Ermittlerteam und sorgen für die nötige Sicherheit im Absaroka County.

Fazit:

Zum einen handelt es sich bei Longmire um eine klassische Krimiserie mit dramatischen Elementen, in der Aufklärung von Mordfällen den Hauptaspekt ausmachen. Und zum anderen kann man sie als moderne Westernserie bezeichnen, da sie im Bezug auf die Hauptfigur und Dramaturgie von Longmire, einem klassischen Western sehr nah angelehnt ist. Dieser sogenannte „Crime-Thriller“ beinhaltet mehr „Crime“ als „Thriller“. Aber seht einfach selbst, denn die Serie ist eine grundsolide Unterhaltungssendung.


Last Man Standing

Last Man Standing

Männer, sie sind ausschlaggebend für viele angenehme Erfindungen des Zwanzigsten Jahrhunderts. Ob nun Strom, die Dampflok oder das Fernsehen. Aber nach und nach wird dies durch die Frauenwelt zerstört. Denn sie übernehmen jetzt die Macht und Kontrolle, sitzen in wichtigen Positionen und stellen dabei die ganze Welt auf den Kopf. So oder so ähnlich betrachtet Mike Baxter (Tim Allen) das ganze Geschehen um sich herum.

Also macht der dreifache Familienvater und Marketingdirektor eines Sportartikel- und Outdoorkaufhauses, sich auf die Mission, den Männern in der Welt wieder ihren Platz zu erkämpfen. Auf Arbeit ist er der Chef und zu Hause der Außenseiter, da dies von 4 Frauen dominiert wird. Seiner Frau Vanessa (Nancy Travis) wird ein neuer Job angeboten, in dem sie schnelle Aufstiegschancen erhält. Also muss Mike zu Hause mehr ran und sich um die Rasselbande kümmern, welche aus seinen drei Töchtern besteht. Als da wären: die 22-jährige Kristin, die 17-jährige Mandy und die 14-jährige Eve. Kristin ist alleinerziehende Mutter ihres Sohnes Boyd, wohnt aber noch zu Hause.

Fazit:

So kennen und mögen wir Tim Allen, als liebender Familienvater einer großen Bande von Kids, wobei er selbst noch einige Flausen im Kopf hat. Das Ganze bekommt den leichten Beigeschmack von „Hör mal, wer da hämmert“, nur eben mit Mädchen als seine Kinder. Allerdings wird diese Serie moderner, sarkastischer und zynischer dargestellt, als noch vor knapp zwanzig Jahren. Und das gefällt uns, denn eine tolle „Familien-Sitcom“ gab es in letzter Zeit nicht wirklich.


Sleepy Hollow

Sleepy Hollow

1781 wird Ichabod Crane (Tom Mison), während einer Mission für seinen General, George Washington, getötet und findet sich plötzlich im Jahre 2013 wieder. Unwissend darüber, was ihm geschehen ist, oder wo er herkommt, wird er von der Polizei erst mal wegen Mordverdachts verhaftet. Als er während eines Verhörs die Polizistin Abbie Mills (Nicole Beharie) kennenlernt, wird der Sachverhalt klarer. Denn zu diesem Zeitpunkt wird ihr Vorgesetzter, der Sheriff August Corbin, von einem kopflosen Reiter getötet.

Was bedeutet, dass der Hesse sich nun ebenfalls in Sleepy Hollow befindet und immer noch Kampf zwischen Gut und Böse tobt. Crane und der kopflose Reiter, welcher sich als einer der vier apokalyptischen Reiter entpuppt, sind seit jeher durch einen Fluch miteinander verbunden. Des Weiteren muss Crane sich mit der mächtigen und geheimen Bruderschaft „Freemasons Society“ auseinandersetzen.

Fazit:

Sleepy Hollow wirkt im allerersten Moment etwas schräg und man sollte nicht nach fünf Minuten sein Urteil fällen. Im Gegenteil, man sollte ihr wirklich eine Chance geben. Denn dann wird man gefesselt und kann es kaum erwarten, die zweite Folge zu sehen. Aber genug gespoilert, schaut diese Serie einfach an und lasst euch in den Bann um die Geschichte des kopflosen Reiters ziehen.


The Firm

The Firm

Mitch McDeere (Josh Lucas) darf zusammen mit seiner Frau Abby (Molly Parker), seiner Tochter Claire sowie seiner Sekretärin Tammy (Juliette Lewis) und seinem Bruder Ray (Callum Keith Rennie), nach zehn Jahren endlich aus dem Zeugenschutz. McDeere möchte nichts anderes als endlich wieder eine eigene Kanzlei eröffnen und ein normales Leben führen. Als er bei einem Mordfall nicht weiter kommt, lässt er sich mit der größten Firma der Stadt ein und wird bei seinem Vorhaben unterstützt, denn nicht nur er verfolgt ein Ziel bei der Sache. Denn auch die Mafia hat seinen Verrat nicht vergessen.

Fazit:

Ein Schelm, wer bei dieser Storyline an John Grishams Roman und Film „Die Firma“ denkt, aber dennoch hat der Schelm hier recht. Denn es handelt sich hierbei um die Fortführung dieser Geschichte. Mit einem tollen Konzept und einer sehr guten Ausgangslage kann diese Serie wirklich einiges bieten und sich von der Masse abheben. Technisch zwar einwandfrei aber inhaltlich so unterhaltsam wie ein Stein im Wasser, verschenken sie hier mächtige Trümpfe und bieten leider nur eine etwas rasantere Krimiserie vom Grabbeltisch.


Wir hoffen, dass auch heute wieder ein paar unterhaltsame und brauchbare Serien dabei waren. Wenn nicht, dann wartet auf unseren dritten und letzten Teil unserer Exkursion in die Welt des Fernsehens. Dort haben wir noch einige Knaller bereitgelegt und würden uns freuen, wenn ihr dann wieder rein schauen würdet.

Über Michael
Artikel, Tests und die Kommunikation sind Aufgabenbereiche von Michael. Zudem ist sein Part das äußerliche Erscheinungsbild und die Vermarktung der Plattform.

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