Allgemein
18.06.2014

Wearables: Vier Technologien der nahen Zukunft vorgestellt

Immer mehr große Hersteller versprechen, dass sie künftig mehr Wearables anbieten möchten. Dazu gehören auch Megakonzerne wie Google, Microsoft (mit dem Wearable-Hemd) und natürlich auch Sony. Wir haben uns etwas umgeschaut und euch hier mal das ein oder andere, wirklich interessante Produkt, zusammengestellt. So hat Imogen Heap sehr beeindruckende Handschuhe entwickelt und Dr. Dre kommt auch mit etwas neuem Zeugs um die Ecke. Aber genug davon, schaut einfach, was wir genau gefunden haben.

Alle Macht den Wearables!

Mi Mu Handschuhe


Imogen Heap ist eine mehr oder weniger bekannte Musikerin, die mit sanften Elektro-Klängen und ihrer Stimme, die Zuhörer begeistern kann. Vor rund zwei Jahren kam sie dann auch auf die Idee, Handschuhe zu entwickeln, die den gesamten Körper zu einem Instrument machen. Man kann mit diesen Handschuhen komplette Songs selbst kreieren und muss dazu nur noch singen. Mit den richtigen Tanzschritten ist es sogar möglich, das es am Ende aussieht, als würde man die Musik tanzen. Was sehr stimmig sein kann und nicht wirklich mit Gedanken an Waldorf-Schüler verbunden werden sollte, die ihren Namen tanzen. Als Beispiel zeigen wir euch hier mal den Song „Me the Machine“, den die Künstlerin auschließlich mit den Mi Mu Handschuhen komponiert hat. Auf jeden Fall ein ganz besonderes Highlight unter den Wearables.

Beats Solo2 Kopfhörer

Beats Solo 2

Beats by Dre ist jedem ein Begriff. Hat Dr. Dre nach seiner erfolgreichen Karriere als Rapper und Plattenproduzent doch vor ein paar Jahren die Idee gehabt, den Menschen den perfekten Sound nahe zu bringen. Aber die Uhr dreht weiter und auch die Tonqualität verändert sich immer weiter. So kamen für rund 199 Euro nun die Solo2 Kopfhörer auf den Markt. Und mit ihnen gleich ein paar kleine Neuerungen, wie zum Beispiel tolle neue Farben. Der Solo2 ist etwas sanfter geschwungen, um sich noch besser an den Kopf anzupassen. Zudem wurden die Ohrmuscheln überarbeitet und garantieren so eine bessere Wärmeabfuhr, die sich sonst in den Ohren stauen würde. Und zu guter Letzt wurden die innen liegenden Lautsprecher und das Kabel noch einmal verbessert. Im Klartext heißt, noch mehr Bass auf den Ohren und eine Bedienung am Kabel. Man hat jetzt die Möglichkeit, die Musik lauter oder leiser zu machen und man kann Lieder überspringen, ohne das Handy aus der Tasche holen zu müssen. Auch die Kopfhörer als klassisches Wearable gehen mit der Zeit – Und das ist auch gut so!

Google Glass

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Wir haben schon diverse Male über das Google Glass berichtet und so darf es auch nicht in unserer heutigen Liste fehlen. Denn es scheint so, als wenn das Google Glass zu den beliebtesten Wearables unter der Sonne gehört. Zumindest lassen das die Verkaufszahlen und die Geheimhaltung dessen vermuten. Die VR-Brille Google Glass wollen alle haben, aus dem einfachen Grund, weil das Wearable so winzig klein ist und jeder sehen will, wie das Ding tatsächlich funktioniert. Sollten die Gerüchte um die sogenannte Lasertastatur stimmen, dann wird man in Zukunft auch Nachrichten schreiben können oder Telefongespräche führen. Da der Laser eine Tastatur auf die Hand projizieren soll und zeitgleich den tippenden Finger erkennt, dürfen wir gespannt sein, was das Endergebnis für alle bereithalten wird.  

Projekt Morpheus

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In den Neunziger Jahren hat Nintendo den Virtual Boy als Vorreiter der Wearables vorgestellt – eine Virtual Reality-Brille die die Massen begeistert hat. Nachdem allerdings diese Brille nie auf den Markt kam und Nintendo nicht weiter daran entwickelt, hat Sony diese Idee nun aufgegriffen. Projekt Morpheus ist eine Virtual Reality-Brille, bei der anscheinend an alles gedacht wurde. Der Blickwinkel soll in über 90 Grad mit Full HD abgedeckt werden und bietet so ein wirkliches Gefühl von Virtual Reality. Am Gehäuse der Brille hat Sony spezielle blaue LEDs angebracht, die nicht nur cool aussehen, sondern auch einen bestimmten Sinn haben. Denn die Kamera der Playstation 4 soll so die Raumposition des Wearables ermitteln können, um den Spieler auf der Map richtig einsetzen zu können. Auch das Gamepad und der Move-Controller werden von der Kamera erfasst, denn beide Teile sind bereits mit dieser Beleuchtung ausgestattet.

Hier soll gewährleistet werden, das dass Greifen nach Gegenständen oder Erschlagen von Monstern auch wirklich klappt. Darüber hinaus wird es an der VR-Brille von Sony einen Klinkenstecker geben, über den man seine Kopfhörer anschließen kann. Das Wearable steuert die Daten dann so, dass man beim Bewegen des Kopfes eine sich ändernde Geräuschkulisse wahrnimmt. Diese binaurale Simulation wird sehr interessant, wenn man im Spiel auf bestimmte Geräusche achten muss und erfahren möchte, wo sie denn herkommen. Zusätzlich wird es wohl ein Adapterkabel geben, womit sich das Bild der Brille auch auf den Fernseher übertragen lässt. Dadurch kann ein zweiter Spieler sehen, was genau auf dem Bildschirm des Wearables passiert. Das ist im Übrigen bei Coop-Spielen bestimmt ganz angenehm, falls sich mal wieder einer verläuft. Angesichts der aktuellen Entwicklungsstufe rechnen wir aber erst frühestens zum Weihnachtsgeschäft 2015 mit der Morpheus. Hier mal ein passendes Video dazu:

Und zum Schluß stellen wir fest, dass die Wearables einfach nicht aufzuhalten sind …

Vier heiß ersehnte Produkte, einige schon zu haben, andere wiederum stehen mit dem Release noch in den Sternen. Gewiss sei aber, dass wir mit diesen Entwicklungen der Zukunft noch ein Stückchen näher kommen werden – Die Wearables sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Und wir sind uns sicher, dass es auch einige unter euch gibt, die an einen unserer vorgestellten Produkte interessiert sind. Wir jedenfalls sind gespannt, ob wir eines Tages mit Doc Brown durch die Zukunft reisen werden, denn den DeLorean gibt es ja schon.


Bruno
Mittwoch, 18.06.2014

Da hättet ihr mal die Avegant Glyph berücksichtigen sollen. Die hole ich mir garantiert! :D


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